Aktuelles rund um Wildwasser Marburg e.V.

Fortbildungsreihe 2024 Januar – April 2024

Von Januar bis April 2024 bietet Wildwasser Marburg e.V. dreistündige Fortbildungen zu folgenden Themen an:

  • Sexuelle Übergriffe durch Kinder
    Dienstag, der 06.02.2024 von 9 – 12 Uhr
  • Mediatisierte sexualisierte Gewalt
    Mittwoch, der 21.02. von 9 – 12 Uhr (Online), Mittwoch, der 6.03. von 9 – 12 Uhr (Präsenz)
  • Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche
    Dienstag, der 20.03.2024 von 9 – 12 Uhr
  • Trauma, und dann? Trauma im Kontext von sexualisierter Gewalt
    Dienstag, der 23.04.2024 von 9 – 12 Uhr
Titelbild Fortbildungs-Reihe

Download:
Weitere Infos finden Sie im PDF-Dokument


Tätigkeitsbericht 2022

Wir freuen uns Ihnen unseren Tätigkeitsbericht von 2022 vorstellen zu können

Titelbild Tätigkeitsbericht 2022

Download:
Tätigkeitsbericht 2022


Tätigkeitsbericht 2021

Wir freuen uns Ihnen unseren Tätigkeitsbericht von 2021 vorstellen zu können

Titelbild Tätigkeitsbericht 2021

Download:
Tätigkeitsbericht 2021


Tätigkeitsbericht 2020

Wir freuen uns Ihnen unseren Tätigkeitsbericht von 2020 vorstellen zu können

Titelbild Tätigkeitsbericht 2020

Download:
Tätigkeitsbericht 2020


Vorstellung der Zahlen kindlicher Gewaltopfer

Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2022 durch die unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) Kerstin Claus und den Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch vom 23.05.2023

Mehr Informationen:
Pressemitteilung


Sexuelle Gewalt in der Familie

Gesellschaftliche Aufarbeitung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche von 1945 bis in die Gegenwart

Die Familie genießt als privater Raum einen besonderen gesetzlichen Schutz. Für Kinder und Jugendliche, die sexuelle Gewalt in der Familie erleben, kann dieser Schutz zum Verhängnis werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen neben dem Spezifischen sexuellen Kindesmissbrauchs in der Familie auch die Verantwortung unserer Gesellschaft für Hilfe und Aufarbeitung in diesem Tatkontext auf.

Die Studie ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes von Wissenschaftlerinnen der Goethe-Universität Frankfurt am Main zur gesellschaftlichen Aufarbeitung dieses Tatkontextes.

Download:
Studie: Sexuelle Gewalt in der Familie


Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht die Ergebnisse einer Online-Befragung zur Situation von betroffenen Menschen

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs führte vom 9. Juni bis zum 5. Juli 2020 eine Online-Befragung unter Betroffenen sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend zur Corona-Pandemie durch. Ziel der Befragung war es, zu erfahren, wie die Corona-Pandemie in der Zeit der Kontaktbeschränkungen von Betroffenen erlebt wurde.

An der Befragung der Kommission nahmen 823 Personen teil: 698 Frauen, 92 Männer und 33 Personen, die ihr Geschlecht als divers angaben. Die meisten der Teilnehmenden waren 30 Jahre und älter. Die größten Altersgruppen stellten die 41- bis 50-Jährigen sowie die 51- bis 60-Jährigen (29% bzw. 30,9%). Alle Befragten machten auch Angaben darüber, wo sie in ihrer Kindheit sexuelle Gewalt erlebt haben. Beim überwiegenden Teil geschah dies in der Familie.

Die Ergebnisse der Befragung machen deutlich, dass die Pandemie und die Infektionsschutzmaßnahmen wie die Kontaktbeschränkungen von Betroffenen sehr unterschiedlich erlebt und beurteilt wurden.

Lesen Sie hier mehr zu den Ergebnissen der Online-Befragung.

Lesenswert:

Blog mit Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Gemeinsam gegen sexuelle Gewalt- Prävention und Intervention bei sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen

Im Rahmen der Fortbildungsreihe bietet auch Wildwasser Marburg e.V. wieder eine Fortbildung für Fachkräfte der stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe in Hessen an:

Fonds Sexueller Missbrauch

Flyer Fonds Sexueller Missbrauch

Der Fonds Sexueller Missbrauch will Betroffenen helfen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt im familiären Bereich erlitten haben und noch heute unter den Folgewirkungen leiden. Es können Sachleistungen wie z.B. Therapien beantragt werden. Der Fonds richtet sich an die Betroffenen, die Leistungen nicht schon aus den bestehenden Hilfesystemen (z.B. Gesetzliche und Private Krankenversicherung, Gesetzliche und Private Unfallversicherung, Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz) erhalten.

Aufgabe des Fonds ist es, noch andauernde Belastungen als Folgewirkung des Missbrauchs auszugleichen bzw. zu mildern.

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zum Antrag haben oder Unterstützung bei der Bearbeitung brauchen.

Weitere Informationen unter: www.fonds-missbrauch.de